Chronik

Entstehung & Entwicklung der SpVgg

Wusstet Ihr, dass unser Verein 1962 im Gasthof "Zum Hirsch" gegründet wurde? Lest hier über die Entstehung und Entwicklung der SpVgg Leidringen.

 

 

Am 8. September 1962 fand im hiesigen Gasthof „Zum Hirsch“ die Gründungsversammlung der SpVgg Leidringen statt.

Nachdem sowohl im Gemeindeblatt, als auch durch Bekanntmachung mit der Ortsschelle auf die Versammlung hingewiesen wurde, fanden sich 54 Sport-, bzw. Fußballbegeisterte im Gasthof Hirsch ein. Zur damaligen Zeit spielten 5 Leidringer bei den Spfr. Isingen, einer beim SV Rosenfeld und 3 hatten bereits früher einmal bei einem Verein gespielt. Die vom Württembergischen Fußball Bund geforderte Anzahl von 18 Spielern komplettierten 9 Anwesende, die bereit waren, für den Verein das Fußballspielen anzufangen.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Ernst Schatz zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als Vereinslokal stellte Georg Schüehle seinen Gasthof Hirsch zur Verfügung. Auf einer von Jakob Link bereitgestellten Wiese wurden die ersten Spiele bestritten. Als Pacht für dieses Grundstück wurde vereinbart, dass die aktiven Spieler Jakob Link beim „Heuen“ helfen sollten.
Die ersten Schritte in der C-Klasse waren noch sehr wacklig. Als 1964 bei der ersten offiziellen Generalversammlung verkündet wurde, dass die Mannschaft in 29 Spielen bei nur einem Sieg ein Torverhältnis von 47:167 erzielte, war das Gelächter unter den Zuhörern groß.
Im Jahre 1964 konnte mit Josef „Sepp“ Imhof der erste Trainer präsentiert werden. Sein damaliges Gehalt betrug 20 DM pro Monat und zwei Flaschen Bier nach jedem Training.
Danach stieg die Anzahl der  aktiven Spieler stetig an, so hatte man bis zum Jahr 1964 bereits 32 Spieler und man konnte erstmals zwei Jugendmannschaften präsentieren.
Auch die Anzahl der Mitglieder wuchs stetig, und so zählte der Verein ab dem Jahre 1965 schon über 100 Mitglieder. Neben dem sportlichen Teil wurde auch in anderen Bereichen viel geleistet. So stand neben Altmaterialsammlungen, einem Waldfest und vielen kameradschaftlichen Aktivitäten, vor allem der Bau eines neuen Sportplatzes im Vordergrund.
Auch sportlich ging es nun bergauf. Als die Saison des Jahres 1966 endete, hatte es die Mannschaft geschafft, erstmals weniger als 100 Gegentore zu bekommen.
Nach langer Bauzeit und Kosten von über 50.000 DM konnte am 08./09. Juli 1967 dann die Sportplatzeinweihung auf dem heutigen Sportgelände stattfinden.
Im Juni 1969 konnte der erste größere sportliche Erfolg gefeiert werden, als man das Turnier zur Sportplatzeinweihung des TSV Dormettingen gewinnen konnte. Im selben Jahr wurde vom TSV Frommern eine gebrauchte Flutlichtanlage erstanden, sodass man auch abends spielen konnte.

Ebenfalls 1969 war man zum ersten Mal Gastgeber beim Heuberg-Pokal-Turnier.
Nach zehn Jahren als erster Vorsitzender gab auch Ernst Schatz sein Amt in andere Hände. Bei der neunten Generalversammlung am 14. Januar 1972 wurde der langjährige Spieler Jakob Schatz zum neuen Vorstand gewählt.
Mit dem Bau des heutigen Sportheims wurde am 04.03. 1974 begonnen. Durch enge Zusammenarbeit und viel Initiative der Spieler, Vorstandschaft und Gönnern ist es gelungen, das Sportheim nach einer Bauzeit von nur drei Monaten am 13.06. 1974 zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft zu eröffnen.

Sportlich erfolgreich wurde das Jahr 1979, als unter Trainer Frühwald Koch zum ersten Mal der Heuberg-Pokal gewonnen wurde. Nur einen Monat später konnte man auch den Eugen-Beutter-Pokal in Rosenfeld gewinnen.
Ab März 1980 wurden ans Sportheim 2 Umkleideräume und ein Abstellraum angebaut. In der Saison 1981/82 konnte dann endlich die langersehnte erste Meisterschaft errungen werden, was man pünktlich zum 20 jährigen Jubiläum gebührend feierte.
Als einmaliges Ereignis dürfte der 22.09.1985 in die Vereinsgeschichte eingehen. Ein Wespenschwarm belagerte den gegnerischen Strafraum und der Schiedsrichter brach die Begegnung gegen Bittelbronn beim Stande von 1:0 in der 20.Minute ab. Sogar in der Bild-Zeitung war darüber ein Artikel zu lesen.

1986 konnte dann erneut der Heuberg-Pokal gewonnen werden. Und 1987/88 gelang die erneute Meisterschaft und der damit verbundene  Aufstieg in die Kreisliga A.

1991 gelang wohl der überraschendste Erfolg bei einem Heuberg-Pokal-Turnier. Als krasser Außenseiter gelang in Täbingen ein 2:1 Erfolg über die SpFr Isingen, welcher bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert wurde.

1992 fand dann die wohl größte Umbaumaßnahme statt, als das gesamte Gebäude samt Anbau mit einem Satteldach versehen wurde. Dies war nur möglich durch den uneingeschränkten Einsatz vieler Helfer, wobei man die Leistung der damaligen aktiven Spieler besonders hervorheben muss.
Im selben Jahr beging man das 30 jährige Jubiläum mit einem Turnier, wobei die erste Mannschaft den Landesligisten Hechingen in einem Einlagespiel mit 4:2 Toren besiegte.

1993 war dann der Innenausbau des Sportheims an der Reihe, welcher auch ausnahmslos wieder in Eigenregie durchgeführt wurde. Im Sommer 1993 war man wieder Gastgeber des Heuby

Nach einer sportlich eher durchwachsenen Phase konnte man 1996/1997 unter Horst Röcker mal wieder eine Meisterschaft erringen, welches die bisher letzte sein sollte.
1997 sollte für die SpVgg wohl das traurigste Jahr der Vereinsgeschichte werden. So verloren wir im März unseren damaligen Jugendleiter und A-Jugendtrainer Ewald Huonker durch einen tragischen Verkehrsunfall. Nur kurze Zeit später im August ereilte unseren aktiven Spieler Siegfried Etter das gleiche Schicksal.

Dies geschah kurz nachdem unser langjähriger erste Vorsitzende Jakob Schatz sein Amt nach 25 Jahren an Karlheinz Meboldt übergab.
Seit dem Jahre 2001 kooperiert die SpVgg Leidringen mit dem SV Rosenfeld und konnte mit diesem Schritt sicher stellen, dass beide Vereine eine Möglichkeit erhalten haben allen Spielern eine Möglichkeiten zum Ausüben ihres Hobbys  zu ermöglichen.
Die SpVgg erhielt in den Folgejahren ebenfalls Zuwachs. So konnte man nunmehr ein Kinderturnen im Verein anbieten. Ebenso bestand die Möglichkeit für Mütter mit ihren Kindern erste sportliche Übungen und Spiele in der Gruppe durchzuführen.

Eines der größten und teuersten Vorhaben der Vereinsgeschichte konnte dann 2002 realisiert werden. Die Qualität des Wassers im Sportheim ließ sehr zu wünschen übrig. So war es nun nötig, eine eigene Wasserleitung vom Ortsende bis zum Sportheim zu verlegen. Auch dieses Vorhaben konnte durch das Engagement der Mitglieder in Eigenleistung bewältigt werden.

Sportlich folgte leider wieder eine etwas erfolgslosere Zeit. So spielte man zwar immer im vorderen Teil der Tabelle, jedoch für ganz oben sollte es einfach nicht reichen.

Dies änderte sich im Jahr 2010/2011, als man am letzten Spieltag bereits mit 3:1 gegen Roßwangen/Endingen führte und somit Meister geworden wäre. Jedoch verspielte man den Vorsprung in den letzten 15 Minuten noch und der Gegner konnte durch das 3:3 seinerseits die Meisterschaft feiern.
Auch in der Relegation sollte man nicht das nötige Glück haben und man verlor das entscheidene Relegationsspiel gegen Winterlingen II.

Im Jahr 2012 konnten wir unser 50 jähriges Vereinsbestehen feiern. Mit mehreren Veranstaltungen sollte dies geschehen. So fand dann im Juli ein dreitägiges Fußballfest statt, bei welchem wir uns den vielen Gästen aus Nah und Fern präsentieren durften. Mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt gelang es für jeden etwas bereit zu halten. So war der Freitag für die jüngere Generation und Junggebliebenen vorgesehen und der Samstag war für Jedermann geeignet. Mit Heinrich del Core hatte man einen Glücksgriff getätigt und das Programm begeisterte die Anwesenden Gäste. Auch die sportliche Seite kam natürlich nicht zu kurz und es fand ein Jubiläumsturnier mit acht Aktivenmannschaften statt. Hier konnten wir bis ins Finale vordringen, welches einen schönen Erfolg darstellte. Auch das Eltern-Kind-Turnen und verschiedene Jugendmannschaften konnten ihr Können einer großen Zahl an Zuschauer zeigen.

Am 08. September 2012, auf den Tag genau 50 Jahre nach Gründung des Vereins wurde in der neuen „Kleiner Heuberg Halle“ unser Festakt abgehalten. Auch hierzu durften wir zahlreiche Gäste und Freunde des Vereins begrüßen. Ehrenvorsitzender Jakob Schatz hielt einen Rückblick über die vergangenen fünf Jahrzehnte, an deren Erfolg er maßgeblich beigetragen hatte. Nach vielen Dankesreden fand der Abend noch einen gemütlichen Ausklang.

In der Saison 2012/2013 kam es im Bezirk Zollern zu einer Reduzierung der B-Staffeln von vier auf drei, sodass nunmehr eine Staffel 14 bis 15 Mannschaften umfasst, anstatt wie bisher mit teilweise 10 Mannschaften.

 

 

Viel Spaß auf unserer Webseite!
Eure SpVgg Leidringen.

 

 

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